Wunderwelt der Farben


Der Regenbogen zeigt alle Farben

Dauer des Workshops: bis zu 6 Stunden (die Stunden können auch einzeln durchgeführt werden)

Programm:


1. Kursstunde: Woher kommen eigentlich die Farben?

Die kleinen Forscher sollen mit Hilfe von wässrigen Lösungen der drei Grundfarben rot, blau und gelb versuchen, im Reagenzglas viele verschiedene Farben zu „züchten“, um so der Farblehre auf die Spur zu kommen.

2. Kursstunde: Schwarz ist nicht immer nur schwarz

Mit Hilfe einer einfachen Art der Chromatographie soll den kleinen Forschern gezeigt werden, dass sich die Farbe eines schwarzen Filzstiftes aus einer Vielzahl von Farben zusammensetzt, d.h. schwarz ist eine Mischfarbe. Dabei sieht das Farbspektrum verschiedener Filzstifte unterschiedlich aus.

3. Kursstunde: Auf der Spur der bunten Blätter

Am dritten Kurstag sollen die Kinder mit Hilfe einfacher Labormaterialien eine Lösung des Blattfarbstoffes isolieren, die im zweiten Schritt des Experimentes chromatographisch aufgetrennt werden soll. Anhand des erhaltenen Chromatogramms können die Schüler erkennen, dass der gelbe Farbstoff der Blätter im Hebst nicht neu gebildet wurde, sondern schon immer vorhanden war.

4. Kursstunde: Womit malten unsere Vorfahren? - Farben aus Milch

An diesem Nachmittag reisen die kleinen Forscher in die Vergangenheit und lernen, wie man schon vor ganz, ganz langer Zeit Malfarben hergestellt hat. Natürlich wird das erlangte Wissen auch direkt umgesetzt, in dem sie aus alltäglichen Mitteln wie Milch, Essig und Kreide Malfarben herstellen und benutzen.

5. Kursstunde: Der Regenbogen des Rotkohls

Heute machen die kleinen Forscher einen Ausflug in die Küche, wo sie Rotkohl und die „Magie“ seiner Farbe genau unter die Lupe nehmen sollen. Im ersten Teil des Experiments muss zunächst die Farbe des Rotkohls isoliert werden. Ist die erste Hürde genommen, gilt es herauszufinden, worin die Magie der Rotkohllösung liegt. Die Forscher testen die Wirkung verschiedenster Haushaltprodukte auf den Rotkohlsaft. Anhand der verschiedenen Farbumschläge, werden die Testsubstanzen in zwei Gruppen (Säuren und Basen) eingeteilt.

6. Kursstunde: Wie entsteht eigentlich ein Regenbogen?

Ausgestattet mit Taschenlampe und geschliffenen Glaskristallen gehen die kleinen Forscher am letzten Kurstag auf die Suche nach dem eigenen Regenbogen. Sie erfahren, dass das „unsichtbare“ Licht durch den Kristall in seine einzelnen Farben „zerlegt“ wird. In der Natur können wir das gleiche Schauspiel erleben: Die Sonne übernimmt die Rolle der Taschenlampe und ein Regentropfen die des Kristalls. Zum Abschluss des Kurses basteln wir Farbkreisel in den Farben des Regenbogens und lassen uns überraschen, welche Farben wir während des Rotierens sehen.